Zum Seitenanfang

Marktanalysen und Studien

Die dynamische Entwicklung der Digitalisierung in ihren vielfältigen Facetten ist eine anspruchsvolle Aufgabe, weil sie kontinuierlich neue Einflüsse auf die Gestaltung betrieblicher Prozesse hat. Diese Entwicklungen zu erkennen und praxisgerecht zu interpretieren, um sie innovativ ausgerichteten Unternehmen nutzbar zu machen, gehört zu den Kernaufgaben des digital intelligence institute. Darum führt es regelmäßig Studien im Gesamtfeld der digitalen Technologien durch. Dazu können auch kontinuierliche Analysen im Sinne eines Marktbarometers gehören, die sich mit der Verbreitung und Akzeptanz von Technologieprodukten in bestimmten Segmenten beschäftigen.

Grosse Branchenunterschiede bei der Digitalisierung

Digital Process Index (DPI) im Branchenvergleich

Informations- und Telekommunikationsindustrie
65%
Banken und Versicherungen
62%
Medien und Unterhaltungsindustrie
56%
Elektronikindustrie
54%
Automobilindustrie
54%
Energie und Versorgung
52%
Handel
51%
Chemie- und Pharmaindustrie
48%
Maschinen- und Anlagenbau
47%
Logistik
47%

Der aktuelle Digitalisierungsgrad in den verschiedenen Branchen weist nach sehr deutliche Unterschiede auf. Schlusslicht im Ranking der 10 untersuchten Wirtschaftssektoren sind die Logistikunternehmen. Zu den größten Defiziten quer über alle Branchen gehören Strategiedefizite und Papierdokumente als Störenfried für digitale Prozesse.

Spitzenreiter beim Digitalisierungsgrad sind im Branchenvergleich die Firmen der Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie weisen einen deutlichen Vorsprung...

Weiterlesen

Digital Process Index Healthcare

Welche strategische Position besteht aktuell im Unternehmen, die digitale Bereitstellung von Dokumenten und Informationen zu forcieren?

hat eine große Bedeutung mit hoher Priorität
47%
hat eine hohe Bedeutung mit mittlere Priorität
30%
gewinnt an Bedeutung
17%
es bestehe eine zurückhaltende Position
6%

Die Studie zur Digitalisierungsentwicklung deutscher Gesundheitseinrichtungen hat einen detaillierten Einblick in die bestehende IT-Landschaft und den Digitalisierungsgrad von IT-gesteuerten Abläufen geschaffen. Obwohl das Gesundheitswesen zu den Sektoren gehört, die in großem Maße mit Dokumenten und unstrukturierten Informationen arbeiten, hat es sich bislang nur zurückhaltend der digitalen Prozessunterstützung gewidmet. Die Ergebnisse der Untersuchung ermöglichen eine praktische Handhabe zur...

Weiterlesen

Firmen verlangen EU-Cloud beim Document Sharing

Sehen Sie im Document Sharing eine Zukunft?

auf jeden Fall
18%
ja, aber nur bei hohen Sicherheitslevels
20%
vermutlich
33%
eher nein
29%

Welche Nutzenvorteile könnten für ein Document Sharing sprechen?

geringerer Kommunikationsaufwand
57%
Ersparnisse bei Versandkosten
59%
immer gleiche Informationsbasis für alle Beteiligten
45%
einfachere/schnellere Abstimmungsprozesse
48%
engere Vernetzung mit den Zielgruppen
60%
Verfahren mit hoher Benutzerakzeptanz
62%

Für welche Zielgruppen könnte ein solches Modell besonders interessant sein?

Kunden
59%
Produktlieferanten
58%
Dienstleistungspartner
54%
andere Geschäftspartner
38%
keine
19%

Welche Voraussetzungen sollten für ein Document Sharing im Business-Umfeld erfüllt sein?

Datenspeicherung in der EU
74%
verschlüsselte Datenübertragung
73%
revisionssichere Archivierung
68%
technische Integration der Sharing-Prozesse
61%
intern veränderten Kommunikationsbewusstsein
59%
hohe Digitalisierungsbereitschaft bei den Zielgruppen
53%
andere Anforderungen
24%

Was verschiedene Online-Archive für private Nutzer bereits vormachen, könnte als Modell auch schon bald für Unternehmen interessant werden: das Teilen statt Versenden von digitalisierten Dokumenten wie Rechnungen, Verträgen oder Produktinformationen. Denn diesem Document Sharing, bei dem sich die Informationen in der Cloud befinden, stehen die Firmen nach einer Erhebung des digital intelligence institute (dii) relativ neugierig gegenüber.

Weiterlesen

Firmen wollen Business-Applikationen mit integriertem BPM

Welche Bedeutung hat die prozessorientierte Nutzung der Business-Applikationen in Ihrem Fachbereich?

sehr wichtig für alle Fachbereichsanwendungen
52%
für die meisten Business-Anwendungen sehr wichtig
24%
ist generell nur bedingt wichtig
11%
wird erst zukünftig relevant
13%

Reicht die üblicherweise in Ihren Business-Applikationen enthaltene Workflow-Unterstützung aus?

eindeutig ja
17%
weitgehend
19%
mit sehr großen Einschränkungen
25%
nein
39%

Wenn Sie vor einer Investition in eine Business-Anwendung stünden und dabei allein die Alternativen für das Prozessmanagement den Ausschlag geben sollten: Würden Sie sich für eine Anwendung mit integriertem oder separatem Prozess-Tool entscheiden?

als Bestandteil der Business-Applikationen
61%
als separates Business Process Management-Tool
32%
dies lässt sich nicht generell entscheiden
7%

Welche Vorteile sprechen Ihrer Meinung nach für ein separates Prozess-Tool?

höhere Spezialisierung des Tools
41%
bessere Prozessintegration in andere Unternehmensabläufe
44%
keine Applikationen mit integriertem Prozess-Tool im Markt
53%
einfacheres Handling der Applikationen
37%
flexibler durch getrennte Implementierungsmöglichkeit
33%
andere Gründe
29%

Welche Vorteile sprechen für ein integriertes Prozess-Tool?

gezieltere Prozessunterstützung der Fachanwendung
64%
keine doppelte Projektierung
58%
vermutlich kostengünstiger in der Implementierung
61%
Trennung von Anwendung und Prozess passt nicht mehr
66%
unterstützt das anwendungsnahe Prozessdenken
39%
andere Gründe
32%

Dem Markt für Business-Applikationen stehen offenbar deutliche Veränderungen bevor. Denn nach einer Studie des digital intelligence institute (dii) plädiert ein Großteil der Unternehmen für Anwendungen, die gleichzeitig umfassende Funktionalitäten für ein Business Process Management (BPM) bieten statt separate BPM-Systeme einzuführen. Derzeit verfügen die meisten Applikationen jedoch lediglich über eine Workflow-Unterstützung bestimmter Anwendungsfunktionen, so dass die Unternehmen für eine...

Weiterlesen

Politiker und digitale Medien: Was muss, das muss

Wie bewerten Sie den Nutzen der digitalen Medien für Ihre praktische politische Arbeit?

äußerst wichtige Instrumente
75%
wichtig, aber nicht unersetzlich
19%
ihr Nutzen wird teilweise überschätzt
5%
ich komme weitgehend ohne aus
1%

Wie hat sich Ihre Nutzungsintensität der digitalen Medien in den letzten zwei Jahren entwickelt?

hat deutlich zugenommen
76%
hat etwas zugenommen
18%
etwa gleich geblieben
6%

Welche digitalen Instrumente nutzen Sie aktuell regelmäßig?

Laptop
88%
Smartphone (zusätzlich Datenübertragung)
74%
PC
72
Handy (nur telefonieren)
37%
iPad
40%
E-Book Reader
5%
Anderes
3%

Auf welchen digitalen Wegen kommunizieren Sie am liebsten?

E-Mail
99%
SMS
65%
Facebook
42%
Twitter
15%
Blog
8%
andere soziale Netzwerke
2%

In welcher Kategorie der persönlichen digitalen Ausrichtung würden Sie sich einordnen? Ein …

Begeisterter (Smartphone und Facebook sind mein Leben)
19%
Pragmatiker (was muss, das muss)
80%
Skeptiker (die Technik nimmt langsam überhand)
1%
Widerständler (verändert unser Leben zu sehr)
0%

Für die Bundestags- und Landtagsabgeordneten sind die digitalen Medien zwar sehr wichtig für ihre praktische politische Arbeit geworden, die große Liebe dazu ist aber nicht entstanden. Nach einer Studie des digital intelligence institute (dii) sind zwei von fünf der Volksvertreter bei Facebook unterwegs und kommunizieren zwei Drittel per SMS, die große Mehrheit sieht sich aber als digitale Pragmatiker. An der Befragung hatten 415 der insgesamt mehr als 2.100 Abgeordneten aus Bund und Ländern...

Weiterlesen

Jüngere Mitarbeiter wollen digitalere Unternehmen

Halten Sie digitale Technologien für unverzichtbar? (nach Altergruppen)

bis 30 Jahre
55%
31 bis 40 Jahre
40%
41 bis 50 Jahre
30%
über 50 Jahre
23%

Halten Sie digitale Technologien für unverzichtbar? (nach Position)

Chefetage
29%
Bereichsleiter
47%
Teamleiter
64%
gesamt
50%

Halten Sie digitale Technologien für unverzichtbar? (nach Geschlecht)

Frauen
48%
Männer
52%

Frauen und Männer haben grundsätzlich ein ähnlich offenes Verhältnis zu den digitalen Medien, allerdings zeigen sich Männer bei diesem Thema investitionsbereiter. Deutliche Unterschiede gibt es aber sowohl im Altersvergleich der berufstätigen Menschen als auch zwischen den Hierarchieebenen der Unternehmen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine soziografische Studie des Digital Intelligence Institute (dii) unter mehr als 1.000 Führungskräften, in der zwischen den drei Positionsebenen Geschäftsleitung,...

Weiterlesen

Deutliche Defizite im Prozesscontrolling

Wie haben sich in den letzten drei Jahren Ihre Qualitätsansprüche an die Geschäfts­prozesse entwickelt?

deutlich gestiegen
44%
moderat gestiegen
29%
etwa gleich geblieben
19%
haben sich verringert
8%

Obwohl die Qualitätsansprüche an Geschäftsprozesse in den letzten drei Jahren deutlich zugenommen haben, kümmern sich die Unternehmen erst wenig um eine systematische Leistungskontrolle der Abläufe. Hauptgründe für die Defizite im Prozesscontrolling sind nach einer Erhebung unter mehr als 300 Firmen vor allem die komplexen im Geschäftsprozess-Strukturen und unzureichende Methoden zur Qualitätsbewertung.

Weiterlesen

Fachbereiche unzufrieden mit der Prozessqualität

Sind Sie vollständig zufrieden mit der Abbildung der fachlichen Anforderungen Ihres Fachbereichs?

Finance
26%
Vertrieb
18%
Produktion
27%
Einkauf
19%

Nur jeder fünfte Fachbereichsmanager ist vollständig damit zufrieden, wie die fachlichen Anforderungen in seinen Geschäftsprozessen abgebildet sind. In jedem zweiten Fall besteht wenigstens zu drei Viertel Zufriedenheit mit dem bedarfsgerechten Profil der Abläufe, doch bei 27 Prozent der befragten Unternehmen erfüllen sie höchstens zur Hälfte die Ansprüche.

Weiterlesen